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Gesundheitsfaktor Bewegung

Kommen Sie in Bewegung!

Bewegung ist eines der nützlichsten und kostengünstigsten Mittel, um bis ins hohe Alter Krankheiten und Behinderungen vorzubeugen und das Wohlbefinden zu erhalten – und das ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Warum Bewegung?

In unserer Zeit der sitzenden Berufe bewegen sich die meisten von uns zu wenig. Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist in der Freizeit ungenügend körperlich aktiv, jede und jeder Dritte bewegt sich überhaupt nicht. Dabei ist Bewegung ein Grundbedürfnis des menschlichen Körpers und das beste Anti-Agingmittel, das Sie sich vorstellen können: Ein trainiertes Herz eines oder einer 70-Jährigen kann ebenso funktionstüchtig sein wie ein untrainiertes eines oder einer 30-Jährigen. Bewegen Sie sich an fünf Wochentagen etwa eine halbe Stunde lang so, dass Sie etwas ausser Atem und vielleicht ein bisschen ins Schwitzen geraten – und Sie kommen in den vollen Genuss einer Kaskade günstiger Vorgänge in Ihrem Körper.

Das haben Sie davon

Die täglichen 30 Minuten Bewegung wirken sich günstig auf Ihren Blutdruck, Ihre Blutfettwerte (Cholesterin) und Ihren Blutzucker aus. Der erhöhte Energieverbrauch erleichtert es Ihnen, Ihr Körpergewicht unter Kontrolle zu halten. Ihr Risiko für Herzinfarkt und andere Herzkrankheiten sowie für Hirnschlag vermindert sich erheblich, ebenso für eine gefässbedingte Demenz. Darüber hinaus verbessern sich Atmung und Lungenfunktion, Ihre Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke werden gestärkt. Das ist besonders wichtig für Frauen, weil sie damit dem Abbau von Knochenmasse (Osteoporose) vorbeugen. Das heisst: Weniger Arztbesuche, weniger Spitaltage, schnellere Erholung bei Krankheit. Was Sie zudem sofort spüren: Das Training wirkt oft wie ein Stimmungsaufheller. Und bei älteren Menschen trägt Bewegung dazu bei, die Kraft und damit auch die körperliche Selbstständigkeit zu erhalten.

Wie beginnen?

Wenn Sie bisher unsportlich waren und neu mit einem Training beginnen wollen, ist es sinnvoll, Ihre Leistungsfähigkeit vorher vom Arzt abklären zu lassen. Dies auf jeden Fall dann, wenn Sie bereits eine Herz-Kreislauf-Krankheit haben. Bis an die Leistungsgrenze wie die Spitzenathletinnen und -athleten wollen und sollen wir in unserem Alltag nicht gehen. Was unserem Herzen gut tut, ist mässige und regelmässige Bewegung. Es muss nicht Sport sein, selbst mit alltäglichen Aktivitäten können Sie Ihre Fitness erhalten. Es ist auch nicht immer notwendig, die empfohlene halbe Stunde Bewegung täglich am Stück zu absolvieren: Sie dürfen jede körperliche Betätigung von mindestens zehn Minuten Dauer über den Tag zusammenzählen. Versuchen Sie, zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs zu sein oder Haus- und Gartenarbeit zu leisten. Noch besser, wenn Sie zusätzlich so oft wie möglich beim Walking, Jogging, Schwimmen, Velofahren, Langlaufen aktiv sind, dabei aber nicht übertreiben – Sie sollten immer noch genügend Atem haben, um sprechen zu können. Für Herz und Kreislauf sind solche Ausdauersportarten besonders vorteilhaft. Als Ergänzung dazu ist ein Krafttraining ratsam. Ein anregender Begleiter kann der Schrittzähler (Stepometer) sein. Befestigen Sie das kleine, kostengünstige Gerät an einem gewöhnlichen Arbeitstag morgens an Ihrem Gürtel oder am Hosenbund und vergessen Sie es bis am Abend. Auf wie viele Schritte sind Sie gekommen? 1000? Fast 4000? Mehr? Steigern Sie Ihr Ziel gemäss Ihrem körperlichen Zustand mit Vernunft.

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